hans waldmanns heldentaten

Zoals de meesten zullen weten heeft Michiel Bosman met zijn overwinning op zaterdag zijn laatste benodigde IM-norm binnengehaald. Ter ere van onze gloednieuwe meester zou ik graag een gedicht uit de veer van Ror Wolf (*1932-) voordragen.

Deze niet meer helemaal jonge man is onder meer bekend door zijn sonetten, die de essentie van het Duits voetbal subtiel verwoorden (eentje seerveer ik als amuse-bouche):

Ror Wolf: Fußball-Sonett Nr. 9

Der Nebel pfeift. Es ist etwas geschehen.
Es klatscht ganz naß. In diesem Dämmerlicht
Beginnen wir mit unsrem Schlußbericht.
Wir sehen nichts. Wir können nichts verstehen.

Nur die Gesänge, die vorüberwehen.
Das ist nicht viel bei dieser schlechten Sicht.
Wenn es nicht läuft, dann läuft es eben nicht.
Borussia Dortmund wird nicht untergehen.

Der Rammer tankt sich durch, ihr lieben Leute.
Der Stopper: ja, so sieht es aus von hier.
Er senst ihn um, wenn ich das richtig deute.

Die Neun läuft an. Das war das Vierzuvier.
Ins Netz gefetzt. So wunderschön wie heute.
Ein volles Pfund. Und diesmal singen wir.

Maar zijn mooiste figuur is niet de Rammer of de Brecher, en helemaal niet de Stopper, maar de (anti-)held Waldmann, oftewel Bosman. Soms heeft hij het met de filosofie:

Waldmann saß und hat hinaufgesehn,
und er sah die Welt wie sie verdorrte.
Plötzlich spürte er die Macht der Worte.
Später ist dann gar nichts mehr geschehn.

Maar soms komt hij ook écht in actie. Dan doorstaat hij alle tegenslag en trekt uiteindelijk aan het langste eind. Zoals in dit gedicht. Analogien met schaakpartijen en -toernooien zijn uiteraard vergezocht en puur toevallig. Geniet ervan!

Ror Wolf: ruhe ruhe

aus der ferne grüßt der watzmann spitz.
und hans waldmann fällt in einen schlitz.

waldmann hat sich nichts daraus gemacht.
er steht auf und fällt in einen schacht.

waldmann steigt heraus und lacht, jedoch
danach fällt hans waldmann in ein loch.

schon erhebt er sich in alter frische,
gleich danach fällt er in eine nische.

ja, sagt waldmann, gut, in diesem sinne,
und fällt gleich danach in eine rinne.

er steht auf und kommt heraus zum glücke
und fällt gleich danach in eine lücke.

er steht auf, hans waldmann, ja das tat er,
und fällt hinab in einen krater.

nicht so schlimm, sagt waldmann, doch dann bricht er
plötzlich ein und fällt in einen trichter.

als er aufsteht, sagt er: na, ich denke,
das genügt; und fällt in eine senke.

nein, sagt waldmann, jetzt ist schluß, ich dulde
so was nicht; und fällt in eine mulde.

schluß, sagt waldmann, ich will das nicht haben.
er steht auf und fällt in einen graben.

ende, sagt er, das wird mir zu bunt.
und er fällt hinunter in den grund.

waldmann, hans, er wirbelt durch die luft.
scheiße, schreit er und fällt in die kluft.

scheiße, schreit er und verliert den halt,
und ist schließlich aufgeprallt im spalt.

er steht auf und sagt: der ganze kram
kotzt mich an, und fällt in eine klamm.

aufgestanden schreit er: gott verflucht,
und rutscht ab und fällt in eine schlucht.

als er aufsteht sagt er: arsch und zwirn,
leckt mich fett, und fällt in einen firn.

wie erträgt man, ruft er, dieses leben?
und man sieht ihn in die tiefe schweben.

nun ist sense, ruft er, nun ist ende,
und er stürzt hinunter ins gelände.

als er aufsteht, waldmann, wieder mal,
ruft er nichts und fällt hinab ins tal.

waldmann sagt: da ist wohl nichts zu machen.
und er klopft den schnee von seinen sachen.

er erhebt sich, schüttelt sich und lacht,
siehe oben, lacht, wie abgemacht.

und der fremde, der das alles sieht,
steht am watzmann, schwarz, und spielt ein lied.

schiebt den bogen auf der violine.
donnernd kommt vom gipfel die lawine.

waldmann lacht, jetzt fällt der sogenannte
fremde ab vom berg auf eine kante.

waldmann, von dem hier die rede ist,
sieht den fremden liegen, aufgespießt.

auch die violine fällt hinunter.
waldmann lacht und sagt: das ist kein wunder.

waldmann, hans, verläßt die gegend schnell
und bezieht ein anderes hotel.

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